HISTORISCHER VEREIN - AKTUELL
 
Neuigkeiten und Termine
Die Veranstaltungen des Historischen Vereins finden in der Regel im Saal des Gäubodenmuseums Straubing, Fraunhoferstr. 23, oder im Saal der Sparkasse Straubing-Bogen (Eingang Jakobsgasse) statt. Termine und Ankündigungen sind auch der Tagespresse (Straubinger Tagblatt) und dem halb- jährlich erscheinenden, per Post an die Mitglieder zugestellten Mitteilungsblatt des Vereins zu ent- nehmen...
WER, WO, WANN, WAS??? Neuigkeiten des Historischen Vereins...

2013


Donnerstag, 21. November 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Der Ausbau der bayerischen Hauptstädte zu geistlichen Zentren unter Herzog Wilhelm V., unter besonderer Berücksichtigung der Stadt Straubing
Vortrag von Dr. Tobias Appl M. A., Bezirksheimatpfleger der Oberpfalz, Regensburg

Straubing. (hv.) Der bayerische Herzog Wilhelm V. (1548-1626), der den Beinamen „der Fromme“ trägt, wird in der historischen Erinnerung zumeist mit dem Kölner Krieg, also der Sicherung und Durchsetzung des Katholizismus im Kurfürstentum Köln und damit im gesamten Nordwesten des Reiches, in Verbindung gebracht. Daneben hat er sich auch als Erbauer der Münchener Jesuitenkirche St. Michael und Begründer des Hofbräuhauses im kollektiven Gedächtnis festgesetzt. Zumeist aber steht er im Schatten seines Sohns, des späteren Kurfürsten Maximilian I., der ihn bereits 1597/98 aufgrund der tiefgreifenden Verschuldung Bayerns als regierender Herzog ablöste.

Im Bereich der Kirchenpolitik in seinem bayerischen Herzogtum zeigte sich Herzog Wilhelm V. als ein innovativer und gestaltender Landesherr. Ausgehend von seinem Selbstverständnis, als Herrscher für das Seelenheil seiner Untertanen verantwortlich zu sein, förderte er die kirchliche Erneuerung in seinem Herzogtum durch zahlreiche Maßnahmen und Impulse nachhaltig. Einen besonderen Schwerpunkt legte er dabei auf den Ausbau der bayerischen Hauptstädte zu geistlichen Zentren, eben auch der Stadt Straubing. Damit befestigte er nicht nur den Katholizismus in seinem Herzogtum und darüber hinaus, sondern steigerte auch die Bedeutung Bayerns als Vormacht des Katholizismus im Reich.



Mittwoch, 23. Oktober 2013, 19.30 Uhr, im Vortragssaal des Gäubodenmuseums:
Die Dientzenhofer - ein bayerisches Baumeistergeschlecht in der Barockzeit
Kunsthistorischer Vortrag von Johannes Brucker, StDir a. D., Flintsbach/Inn

Straubing. (hv.) In der deutschen Kunstgeschichte ist es einmalig, dass fünf Brüder und deren Söhne in etwa sechs Jahrzehnten 260 Kirchen und Kapellen, Klöster und Paläste entworfen und gebaut haben, von denen fast alle heute noch stehen. Allen Brüdern gemeinsam war ein ungeheurer Fleiß, der sie schnell vom Maurer zum Polier und selbständigen Architekten als Hofbaumeister aufsteigen ließ.

Von den acht Kindern des Georg Dientzenhofer sind vier auf dem Bergbauernhof Oberulpoint, vier auf dem Gugghof geboren und in Flintsbach getauft. Mit einer Ausnahme sind alle Kinder nach Prag ausgewandert, wo sie seit 1678 bei italienischen und österreichischen Baumeistern lernten und arbeiteten. Georg machte sich als erster selbständig, seine wichtigsten Werke sind das Kloster Waldsassen und die Kappel. Wolfgang arbeitete zunächst in Ostböhmen, übernahm nach Georgs Tod dessen Bauten, übersiedelte nach Amberg, errichtete mehrere Klosterkirchen und barockisierte zuletzt auch noch hier in Straubing die Karmeliterkirche. Christoph blieb später in Prag. Unter dem Einfluss von Guarino Guarini verwendete er konvexe und konkave Formen im Grundriss mit einem fugenlosen Übergang zum Gewölbe. Dadurch wurden riesige Deckengemälde wie z. B. in der Nikolauskirche in der Prager Altstadt möglich.

Der in Prag geborene Kilian Ignaz ist der fruchtbarste Dientzenhofer überhaupt. Sein Werk umfasst über 100 Kirchen und Paläste, Bauten, vor allem in Prag. Leonhard hat sich bald aus Waldsassen und Amberg nach Bamberg verabschiedet, wo er fürstbischöflicher Baumeister wurde. Er hinterließ vor allem riesengroße Klosteranlagen wie Banz, Schönthal im Jagsttal, Ebrach und St. Michael sowie die neue Residenz in Bamberg. Johann machte auf Kosten des Fürstbischofs Lothar Franz von Schönborn eine Studienreise nach Italien, baute dann den Dom und die Klosteranlagen in Fulda und wechselte nach dem Tod Leonhards als fürstbischöflicher Baumeister nach Bamberg.



Donnerstag, 17. Oktober 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Die Baiuvaren unter besonderer Berücksichtigung der Funde von Straubing und Straßkirchen
Vortrag von Dr. Brigitte Haas-Gebhard, Leiterin der Abteilung „Mittelalter und Neuzeit“ an der Archäologischen Staatssammlung München

Straubing. (hv) Die Bevölkerungsgruppe, die ab der Mitte des 6. Jahrhunderts „Menschen des Landes Baia" genannt wird, bestand im Kern aus einer spätrömischen Bevölkerung mit vielfältigen älteren Wurzeln und zahlreichen neu dazugekommenen Elementen anderer Provenienzen, darunter solche aus dem hunnischen und v. a. dem germanischen Raum. Eine zentrale herrschaftliche Struktur entstand unter den Agilolfingerherzögen.

Lange Zeit war unser Bild von den Baiuvaren von der wissenschaftlichen Forschung des 19. Jahrhunderts mit seiner starken Betonung aller germanischen Elemente geprägt. Momentan werden die Vorgänge, die nach dem Untergang des Römischen Reiches stattfanden, eher als Transformationsprozesse verstanden, in der sich Gesellschaften trotz mancher Brüche kontinuierlich fortentwickeln.



Donnerstag, 20. Juni 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
APPROXIMAVIT SIDERA - Joseph Fraunhofer, Sohn eines Straubinger Glasermeisters, brachte uns die Sterne näher
Vortrag von Prof. Dr. Rolf Riekher, Akademie Berlin


Straubing. (hv.) Im Mai 1806 beendete Fraunhofer seine Lehr- und Gehilfenzeit bei seinem Lehrherrn und begann danach seine erfolgreiche Karriere bei Reichenbach und Utzschneider. Schon im September/Oktober 1806 findet sich ein Nachweis für die ersten erfolgreichen Aktivitäten Fraunhofers auf dem neuen Arbeitsgebiet. Ab 1807 bezeichnete Fraunhofer sich selber als „Opticus“.

In dem Vortrag werden Fraunhofers vielseitige Leistungen geschildert: die Herstellung achromatischer Objektive, die Arbeiten zur Optiktechnologie, zur Mess- und Prüftechnik und zur Verbesserung der Schmelzen von optischen Gläsern. Die Entdeckung der nach ihm benannten Fraunhoferschen Linien im Sonnenspektrum wurde später durch Bunsen und Kirchhoff Grundlage der Spektralanalyse und führte zu Erkenntnissen über den Aufbau von Atomen. Mit von Fraunhofer hergestellten Beugungsgittern konnte er erstmals genaue Messungen der Wellenlänge des Lichtes einzelner Spektrallinien durchführen. Gemeinsam von Fraunhofer mit dem Astronomen Soldner durchgeführte Beobachtungen von Sternspektren stehen am Beginn einer neuen Richtung der Astrophysik. Der von Fraunhofer für die Sternwarte Dorpat hergestellte große Refraktor und das für Königsberg gebaute Heliometer setzte die Astronomen W. Struve und Fr. Bessel in die Lage, erste Fixsternparallaxen zu messen.



Mittwoch, 15. Mai 2013, 19.30 Uhr im Saal des Gäubodenmuseums:
Steintransporte auf der Donau Richtung Straubing im 16. Jahrhundert
Vortrag von Dr. Hans-Heinrich Vangerow, Ltd. Forstdirektor a. D., Donaustauf

Straubing. (hv) Straubing, seit 1506 Regierungssitz, Hauptstadt des „unteren Niederbayerns“, erreichte zwar keine Handelsbedeutung wie Regensburg, war aber als Salzniederlage, als Mittelpunkt der Getreideerzeugung im Gäuboden und vor allem auch als Zentrum des Handels mit Oberländer Wein von erheblicher Bedeutung in Bayern. Ständig von Engpässen in der Holzversorgung bedroht, wurde in dieser Stadt gerade im 16. und 17. Jahrhundert viel gebaut, so etwa der 1589 fertig gestellte Weinstadel. Das dafür und andere Bauten in großer Menge benötigte Steinmaterial kam auf der Donau wie schon zur Römerzeit aus dem Raum Kapfham nahe Kelheim.

Der Dreißigjährige Krieg, insbesondere die Jahre ab der Belagerung und Einnahme von Straubing durch die Schweden (1633) bis Kriegsende, haben auch ihr durch den Tod vieler Bürger, durch Seuchen, Brand und Zerstörung sehr zugesetzt. Die erstmals ausgewerteten Zoll- und Mautrechnungen des 16. und 17. Jahrhunderts zeugen jedoch von Straubing als einem ganz bedeutenden bairischen Handels- und Umschlagsplatz, der mancherlei Rückschlüsse auf die bauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Regierungsstadt ermöglicht.



Donnerstag, 25. April 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums zusammen mit dem Verlag F. Pustet/Regensburg:
Die Baiuvaren - Archäologie und Geschichte
Vorstellung des Buches von Dr. phil. Brigitte Haas-Gebhard, Leiterin der Abteilung „Mittelalter und Neuzeit“ an der Archäologischen Staatsammlung München

Straubing. (hv) Über die Herkunft der Baiuvaren wurde und wird immer noch in der wissenschaftlichen Forschung wie an Stammtischen leidenschaftlich und kontrovers diskutiert. Doch die jüngsten Forschungsergebnisse der Archäologie lassen vermuten, dass „das Rätsel Baiuvaren“ gelöst sein könnte. Verschiedene moderne naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden erlauben heute einen sehr differenzierten Blick auf die Lebenswelt der Baiuvaren. Wer waren die Baiuvaren? Woher kamen sie? Wie lebten sie? Diese Fragen beantwortet die Archäologin Dr. Brigitte Haas-Gebhard in ihrem reich illustrierten Buch, das kenntnisreich, spannend und zudem gut verständlich geschrieben ist.



Samstag, 20. April 2013
Straubinger Geschichte fassbar machen...

Straubing. (hv) Die Aktion, an geschichtsträchtigen Gebäuden bzw. Denkmälern eine Hinweistafel anzubringen, wird fortgesetzt. Mittlerweile ist die an der Pfarrhofmauer angebrachte Hinweistafel für den Kalvarienberg aufgetaucht. Sie wird demnächst wieder angebracht. Vereinsmitglied G. Scharrer konnte von der Straubinger Metzgerinnung einen Spendenbeitrag erwirken, mit dem die Hinweistafel am Alten Schlachthof erneuert und nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten wieder an der Toreinfahrt angebracht wird. Auf Wunsch der Hausherren kann auch das historisch ausgewiesene Gebäude Rotkreuzplatz 5 nach seiner gelungenen Restaurierung noch eine Hinweistafel bekommen.

Nach Vorlage eines ersten Teiles von Inschriften auf spätmittelalterlichen Epitaphien und Steinen im heurigen Vereinsbericht hat sich der Doktorand O. Reuß bereit erklärt, auch weitere bislang unerfasste Inschriften auf Steinen im Turm von St. Jakob, im Bereich von St. Peter, in der Kirche St. Stephan zu Alburg zu erfassen sowie weitere Einzelstücke zu beschreiben.



Samstag, 20. April 2013
Neues von der "Schutzengelhilfe" und der Stiftung St. Peter...

Straubing. (hv) Das mittlere Emporenfenster in der Westfassade der Schutzengelkirche wartet immer noch auf die versprochene künstlerische Neugestaltung. Zudem braucht die Fassade der Kirche dringend eine Restauration, nicht weniger die rechte Tür zur Loretokapelle. Und in den Depositorien der Kirche gibt es immer noch historische und liturgische Stücke, die auf die Rückführung an ihren ursprünglichen Platz warten. Damit die von Vereinsmitglied L. Burgmayer geführte Schutzengelhilfe zum Unterhalt der Schutzengelkirche (ehem. Franziskanerkirche) auch weitergeführt werden kann, möchten wir auch fürderhin um wohlwollende monetäre „Schutzengelhilfe“ auf das Konto Nr. 415 646 bei der Sparkasse Niederbayern Mitte (BLZ 74250000) bitten, zumal eben auch die benachbarte Krönungskapelle unsere Hilfe nötig hat.

Die von Vereinsmitglied Theodor Seethaler gegründete „Stiftung St. Peter Straubing“ bemüht sich seit 2012 verstärkt mit finanzieller Unterstützung um die Restaurierung der Liebfrauenkapelle ("Heil der Kranken"), übernahm auch bisher alle Honorarkosten für die Voruntersuchungen. Der zwischenzeitlich festgelegte umfassende Maßnahmenkatalog zur Außen- und Innenrestaurierung übersteigt jedoch die finanziellen Möglichkeiten der Stiftung, zumal nun auch die benachbarte Totentanzkapelle, die ebenso dringend wegen wirklich gravierender Schäden (Mauerwerk, Verlust der Malereien) restauriert werden muss, in das Sanierungskonzept einbezogen wurde. Diese Stiftung und ihre Arbeit verdienen in jedem Fall weitere Unterstützung. Bei Interesse möchte man Kontakt über Tel. 09421/6842 mit Vereinsmitglied Th. Seethaler aufnehmen.



Donnerstag, 18. April 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Der Barockmaler Hans Georg Asam - Vater hochberühmter Söhne
Vortrag von Dr. Fritz Fuchs, Kunsthistoriker und Bauforscher, Kunstsammlungen des Bistums Regensburg (Regensburg)

Straubing. (hv) Hans Georg Asam (+ 1711) gilt als Wegbereiter der bayerischen Barockmalerei. Seine Auftraggeber waren Klöster, Kirche und Adel. Zunächst wirkte er in seiner oberbayerischen Heimatregion, doch bald begann ein abenteuerlicher Weg als Wanderkünstler, der ihn bis in die nördliche Oberpfalz führte. Bedeutende Zwischenstationen waren Schloss Schönach und die Wallfahrtskirche Frauenbrünnl bei Straubing. Dort zeigt sich erstmals die geniale Begabung des Sohnes Cosmas Damian, der als 21-Jähriger beim Vater mitarbeitete, künstlerisch diesen aber bereits haushoch überflügelte.



Dienstag, 19. März 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Mitteralterlicher Hausbau in Straubing
Vortrag von Hauptkonservator Architekt Dipl.-Ing. Karl Schnieringer, Landesamt für Denkmalpflege (Regensburg)

Straubing. (hv) Häuser mit steilen, von Stufengiebeln begleiteten Dächern prägen als eine mittelalterliche Grundstruktur bis heute das Straubinger Stadtbild, auch wenn die Fassaden in späterer Zeit neu gestaltet und geschmückt wurden. Viele der Häuser sind in der erhaltenen Form bereits im Sandnermodell dargestellt, oftmals sind sie im Kern noch wesentlich älter, ohne dass dies äußerlich erkennbar ist.

Einblicke in den tatsächlichen Bestand und die Baugeschichte einzelner Häuser lieferten Bauuntersuchungen, die im Rahmen von Sanierungs- und Abbruchmaßnahmen durchgeführt wurden. Der Beitrag stellt Ergebnisse dieser Untersuchungen vor und bettet sie ein in den Kontext einer Bestandsaufnahme der Kunstdenkmäler von Bayern aus dem Jahr 1922, die noch vieles zeigt, was heute nicht mehr vorhanden ist. In einem Ausblick wird versucht, spezifische Merkmale des mittelalterlichen Hausbaus in Straubing aufzuzeigen und Bezüge zu Regensburg und anderen Nachbarstädten herzustellen.



Mittwoch, 20. Februar 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:

Jahreshauptversammlung des Historischen Vereins

Straubing. (hv) Die Einladung zur Mitgliederversammlung (mit Tagesordnung) liegt dem aktuellen Mitteilungsschreiben bei...



Donnerstag, 24. Januar 2013, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:

Schiffbau in Straubing in den 1920er Jahren
Ein Kapitel Straubinger Wirtschaftsgeschichte vor dem Hintergrund der in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts geplanten Wasserstraßen von der Donau durch Ostbayern zum Rhein sowie zur Elbe
Vortrag von Kurator Rainer Ehm, Donau-Schifffahrts-Museum Regensburg


Straubing. (hv) Seit nun bereits etlichen Jahrzehnten ist die Produktion von Binnenschiffen an der niederbayerischen und oberpfälzischen Donau Geschichte. Obwohl Straubing im 19. Und 20. Jahrundert nie Standort einer der großen Werften geworden war, sind dennoch in der Gäubodenstadt Binnenschiffe gebaut worden.

Der Vortrag will zum einen die im Osten der Stadt für nur kurze Zeit in den 1920er Jahren aktive „Eisenhart-Werft“ in Erinnerung rufen. Zum anderen soll der seinerzeitige Werftboom in Ostbayern gesehen werden im Lichte der im frühen 20. Jahrhundert geplanten großen Wasserstraßenprojekte. Hiervon ist nach langer Bauzeit 1992 lediglich der Rhein-Main-Donau-Kanal vollendet worden. Fast völlig in Vergessenheit geraten ist hingegen das Projekt eines Donau-Moldau-Elbe-Kanals (Regensburg-Pilsen-Kanal), der die kürzeste Verbindung von der Donau zu den norddeutschen Häfen geboten hätte.