HISTORISCHER VEREIN - NEWSARCHIV
 
2006
Die Veranstaltungen des Historischen Vereins finden in der Regel im Saal des Gäubodenmuseums Straubing, Fraunhoferstr. 9, oder im Saal der Sparkasse Straubing-Bogen (Eingang Jakobsgasse) statt. Termine und Ankündigungen sind auch der Tagespresse (Straubinger Tagblatt) und dem halb- jährlich erscheinenden, per Post an die Mitglieder zugestellten Mitteilungsblatt des Vereins zu ent- nehmen...
WER, WO, WANN, WAS??? - NEUIGKEITEN DES HISTORISCHEN VEREINS


Dienstag, 21. November 2006, 19.30 Uhr
München - Die Residenzstadt als Denkmal des Königreichs

Vortrag von Professor Dr. Huber Glaser (Univ. München) im Saal des Gäubodenmuseums

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Dienstag, 14. November 2006, 19.30 Uhr
Die Erhebung Bayerns zum Königreich
in der Erinnerungskultur des Königreichs Bayern


Vortrag von Professor Dr. Hans-Michael Körner (Univ. München) im Kulturforum Oberaltaich

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Dienstag, 7. November 2006, 19.30 Uhr
Montgelas und das bayerische Königtum

Vortrag von Generaldirektor Professor Dr. Hermann Rumschöttl, München, im Saal des Gäu- bodenmuseums Straubing

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Mittwoch, 18. Oktober 2006, 19.30 Uhr
Ländliches Leben im Königreich Bayern
am Beispiel der Gemeinde Oberaltaich


Vortrag von Georg Fisch, Bibliothekar (Bogen), im Kulturforum Oberaltaich

.>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Donnerstag, 28. September 2006, 19.30 Uhr
Fest, Symbol, politisches Programm
Die Feierlichkeiten anlässlich der Königserhebung

Vortrag von Professor Dr. Ferdinand Kramer (Univ. München), im Kulturforum Oberaltaich

.>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Donnerstag, 21. September 2006, 19.30 Uhr
1805 - Das Jahr der Entscheidung


Vortrag von Professor Dr. Peter Schmid (Univ. Regensburg) im Sparkassensaal Straubing

.>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Donnerstag, 14. September 2006, 19.30 Uhr
"Beyrn nicht allein ain Land, sonder ein Königkreich"
Königspläne im Mittelalter und in früher Neuzeit

Vortrag von Professor Dr. Alois Schmid (Univ. München) im Kulturforum Oberaltaich

.>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Dienstag, 12. September 2006, 19.30 Uhr

Briefmarken des Königreiches Bayern

Eröffnung der Ausstellung in der Schalterhalle der Sparkasse Straubing

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2006



Samstag, 09. September 2006
Tag des Offenen Denkmals 2006
Motto: "Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Gärten und Parks"

(hv). Der Tag des offenen Denkmals findet heuer unter dem Motto "Rosen, Rasen und Rabatten - Historische Gärten und Parks" entgegen allen anderen Ankündigungen wegen des Papstbesuches bereits am Samstag, den 9. September, statt.

Das Amt für Tourismus und der Historische Verein bieten dazu im Wesentlichen zwei Führungslinien an: Klostergärten und private Gärten (am südl. Stadtrand) - Parkanlagen in der Stadt (insbes. Stadtgra- ben und Moosmühlbach) sowie Entstehung/Entwicklung des Stadtparks.



Mittwoch, 06. September 2006
Außenrenovierung der Bernauer-Kapelle abgeschlossen

(hv). Die Außenrenovierung der Bernauerkapelle in St. Peter durch das Staatl. Hochbauamt Landshut ist weitgehend abgeschlossen. Die vom Landesamt für Denkmalpflege durchgeführten Be- funduntersuchungen für die Innenrestaurierung (Mauerwerk, Altar, Bernauerstein und Epitaphien) ste- hen gleichfalls vor dem Abschluss.



Mittwoch, 06. September 2006
Restaurierung der Schutzengelkirche vor dem Abschluss

(hv). Dank der großartigen Bemühungen der Initiative "Schutzengelhilfe" des vereinsmitglieds Lutz Burgmayer sind die Restaurierungsmaßnahmen in der Schutzengelkirche fast abgeschlossen. Im Mönchschor (Gestühl), in der Sakristei und im Klostergarten (Gemälde) sind noch ein paar Maßnahmen notwendig. Vor allem aber fehlt noch die passende Orgel mit Gehäuse für den Chor. Wir bitten weiter- hin um wohlwollende monetäre "Schutzengelhilfe" auf das Konto Nr. 415 646 bei der Sparkasse Strau- bing-Bogen (BLZ 742 500 00).



Mittwoch, 06. September 2006
Neue Hinweistafeln im Stadtgebiet angebracht

(hv). Anlässlich des heurigen Mozart-Jahres konnte der Verein in der Zollergasse eine Hinweistafel auf den dort geborenen Theaterdirektor Emanuel Schikaneder anbringen lassen. Vor der Dreifaltig- keitssäule wurde eine Hinweistafel aus Granit in den Boden eingelassen. Darauf sind die Künstler der Dreifaltigkeitssäule vermerkt, u. a. der Straubinger Bildhauer Franz Mozhardt, Großonkel des Kompo- nisten Wolfgang A. Mozart.



Mittwoch, 06. September 2006
Projekt "Römerpark Straubing" erhält großzügige Spende...

(hv). Seit 1997 läuft das vom Historischen Verein initiierte und unter der Leitung des Stadtarchäologen Dr. J. Prammer geführte Projekt zum Aufbau des Römerparks in Straubing. Im August erhielt der Verein von der Gutmann-Stiftung durch Herrn Dieter Resch/Straubing eine Spende in Höhe von 10000 Euro. Der Betrag bildet eine beachtliche Anschubfinanzierung für die wissenschaftliche Unter- suchung bzw. den baldigen Wiederaufbau eines Steingebäudes im Kastellvicus.



Mittwoch, 06. September 2006
"1806 - Bayern wird Königreich" - Neue Vortragsreihe im Herbst

(hv). Der Verein möchte seinen Mitgliedern vor allem auch das Programm des benachbarten Förderver- eins für Kultur und Forschung in Bogen -Oberaltaich (Kulturforum - Email: info@bogen.de) empfehlen, mit dem der Historische Verein aus gegebenem Anlass heuer die Vortragsreihe zu dem Thema "1806 - Bayern wird Königreich" sowohl in Oberaltaich wie in Straubing gemeinsam durchführt.



Mittwoch, 06. September 2006
"Dürerfenster"-Publikation wieder erhältlich

(hv). Die farbige Publikation über das Dürerfenster von Dr. H. Scholz "Albrecht Dürer und das Mosesfenster in St. Jakob in Straubing" ist wieder in wenigen Exemplaren verfügbar. Sie kann zum Preis von 10,80 Euro im Buchhandel und beim Verein (zzgl. Porto) bezogen werden.



Dienstag, 05. September 2006
Restaurierung der Schutzengelkirche vor dem Abschluss

(hv). Der Historische Verein liess am 5. September 2006 (Ortstermin) zusammen mit dem Denkmalamt, dem Pfarramt St. Peter, Kirchenpfleger H.G. Sax und Vereinsmitglied B. Hartl eine mögliche Restaurie- rung des arg mitgenommenen Gemäldes "Schlüsselübergabe an den hl.Petrus" (derzeit im Turm St. Michael abgestellt), geschaffen von dem Maler Selpelius, prüfen. Nach Begutachtung und Kostenschätzung einer Restaurierung wird man nach möglichen Sponsoren Ausschau halten.



Freitag, 21. Juli 2006
Stössls Bernauer-Gemälde von 1845 restauriert

(hv). Auf Anregung des Stadtheimatpflegers und des Historischen Vereins übernahm der Ber- nauerverein unter dem Vorstand Dr. Hubert Fischer die Kosten für die Restaurierung des Bernauer- Bildes in der Bernauerkapelle. Am 21. Juli 2006 konnte das um 1845 von dem Maler Heinrich A. Stössl gemalte und von Restaurator P. Schwarz restaurierte Bild in einem kleinen Festakt in Anwe- senheit einiger kostümierter Mitspieler des Bernauervereins als Blickfang für die Besucher wieder in der Kapelle aufgehängt werden.



Mittwoch, 19. Juli 2006
Ausgrabungen und Funde im östlichen Bayern 2001 - 2005


Führung von Dr. J. Prammer, Stadtarchäologe/Straubing, durch die Ausstellung im Gäubodenmuseum (Treffpunkt im Foyer)

(ms). Am 18. Juli 2006 wird im Gäubodenmuseum Straubing die archäologische Sonderausstellung "Ausgrabungen und Funde im östlichen Bayern 2001 - 2005" (19.7. bis 1.10.2006) durch Ober- bürgermeister Reinhold Perlak eröffnet. Bereits am folgenden Tag wird Museumsleiter Dr. Johannes Prammer, der seit Ende der 1970er Jahre die Ausstellung "Ausgrabungen und Funde" in unregelmäßi- gen Abständen organisiert, ab 19.30 Uhr (Treffpunkt: Eingangshalle Gäubodenmuseum) durch diese Ausstellung führen. Während die erste, 1978/79 durchgeführte Ausstellung die wichtigsten Grabungen der Jahre 1973 bis 1978 vorstellte und als Bilanzausstellung der 1973 neu gegründeten Außenstelle Landshut des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege konzipiert war, umfasste die nächste Prä- sentation Funde von Grabungen in ganz Bayern.

Ab 1982 beschränkte sich die Ausstellung auf Altbayern, also auf die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und die Oberpfalz. Bei der jetzigen Präsentation musste erneut eine Umstrukturierung erfolgen. So zeigt die diesjährige, 10. Ausstellung nur noch Exponate aus Niederbayern und der Ober- pfalz, ergänzt um Funde aus dem östlichen Mittelfranken und dem Landkreis Freising. Gleichwohl kön- nen viele wichtige und das bekannte Spektrum bereichernde Funde aus den Jahren von 2001 bis 2005 in der Ausstellung erstmals öffentlich gezeigt werden. Der Bogen spannt sich von Steingeräten des Mittelpaläolithikums aus dem Altmühltal bis hin zu Votivgaben des ausgehenden 18. Jahrhunderts aus Altenkirchen in Niederbayern.

Zum kostenfreien Besuch der Führung am Mittwoch, 19.7.2006, 19.30 Uhr, sind neben den Mitgliedern des Historischen Vereins alle Interessierten in das Gäubodenmuseum Straubing eingeladen.

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 1/2006



Samstag, 1. Juli 2006
Aufschlüsse. Nebenarbeiten des Straubinger Bildhauers
Simon Hofer (1683-1749) in Öberau, Münster und Saulburg


Kunstgeschichtliche Studienfahrt unter der sachkundigen Führung von Studiendirektor a. D. Dr. Otto Schmidt, Landshut

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 1/2006



Freitag, 26. Mai 2006 - 250. Geburtstag von Mathias von Flurl
Geologie heute: Sicherung unserer Lebensgrundlagen

Vortrag von Prof. Dr. Th. Kurosch, TU München



Donnerstag, 11. Mai 2006 - 250. Geburtstag von Mathias von Flurl
"Gleich auf dann, liebes Baiern!"
Das Wirken Mathias von Flurls als Mineraloge, Geologe und Bergbeamter


Vortrag von Dr. G. Lehrberger, Akad. Oberrat / TU München



Mittwoch, 10. Mai 2006, 19.30 Uhr, im Sparkassensaal:

Bühnenzauber - Der Theaterprinzipal
Emanuel Schikaneder aus Straubing in Regensburg


Vortrag von Literatur- und Theaterwissenschaftler Dr. Manfred Knedlik, Landshut

(sr-tagblatt). Am Mittwoch, 10. Mai 2006, 19.30 Uhr, stellt der Literatur- und Theaterwissenschaftler Dr. Manfred Knedlik M.A. aus Landshut den aus Straubing gebürtigen Emanuel Schikaneder (1751- 1812) im Gäubodenmuseum vor. Als Dichter der „Zauberflöte“ feierte Schikaneder einen überwältigen- den Erfolg, als „Vogelfänger“ riss er das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Als die vielleicht er- folgreichste Oper aller Zeiten 1791 in Wien zur Uraufführung gelangte, hatte der aus Straubing gebürti- ge Emanuel Schikaneder (1751-1812) den Gipfel seines Ruhmes bestiegen. Sein Name prangte auf den Plakaten an erster Stelle, während der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart im Kleingedruckten stand.

Schon früh hatte Schikaneder als vielseitiger und professioneller Impresario auf sich aufmerksam ge- macht. Eine wichtige Station bildete dabei die Reichstadt Regensburg, wo die Fürsten von Thurn und Taxis ein Hoftheater unterhielten. 1787 bezog Schikaneder das Ballhaus am Ägidienplatz, und erfreute sich dort als Komödiant und Sänger, Stückeschreiber, Dramaturg und Regisseur bald eines ausgezeich- neten Rufs. Sein Name stand für grandiose Inszenierungen, die auf möglichst große Publikumswirkung berechnet waren. So realisierte er unter Ausnutzung des Naturgeländes, mit spektakulären Massen- szenen, Schlachten und Turnieren, sowie raffinierten Maschinen historische Schauspiele, wie „Hanns Dollinger oder das heimliche Blutgericht“. Ebenso aber brachte er anspruchsvolle Werke zeitgenössi- scher Autoren wie Schillers „Räuber“ oder Lessings „Emilia Galotti“ auf die Bühne. Die Auftritte Schika- neders machten das Theater in der Donaustadt zu einem Mittelpunkt geselliger Unterhaltung, wobei es ihm zweifelsohne gelang, auch ein der deutschspra-chigen Bühne fernstehendes Publikum zu begei- stern.

Der Vortrag von Dr. Manfred Knedlik M.A., dessen „Kleine Theatergeschichte Bayerns von 1500 bis 1800“ in der Reihe „Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur“ 2005 erschien, findet am Mittwoch, den 10. Mai 2006, 19.30 Uhr, im Vortragssaal des Gäubodenmuseums Straubing (Fraunhoferstr. 9) bei freiem Eintritt statt.

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 1/2006



Samstag, 28. April 2006
50000 Euro für Klosterbibliothek gespendet: Restaurierung der wertvollen Fresken im Straubinger Karmelitenkloster schreitet voran

Straubing/Wörth. (sr-tagblatt) Mit vier Schichten weißer Farbe sind die Deckengemälde in der Bibliothek des Karmelitenklosters im Jahr 1806 übertüncht worden. Für eine gründliche Restaurierung der wert- vollen Fresken fehlte bislang das Geld. Mit einem Scheck über schier unglaubliche 50000 Euro machten die Geschwister Hans Jürgen und Birgit Maria Bauer aus Wörth/Donau das Unmögliche nun möglich: Endlich können die für immer verloren geglaubten Gemälde freigelegt werden. Drei Restauratoren der Firma Eis aus Lappersdorf sind zurzeit damit beschäftigt, die Farbschichten abzutragen.

Pater Prior Georg Bertram und seine Mitbrüder erfüllt es mit großer Freude, dass die Klosterbibliothek nun doch restauriert wird. Am Donnerstagnachmittag nahm er gemeinsam mit Pater Theo Vreeswijk den Scheck entgegen. Bei einem Ortstermin in der eingerüsteten Bibliothek informierten sich Hans Jürgen und Birgit Maria Bauer über die Bauarbeiten. Begleitet wurden sie von Architekt Hans Süß und Land- tagsabgeordnetem Herbert Ettengruber. Schon 2002 habe es erste Planungen gegeben, blickte Pater Georg zurück. Damals seien zwei Experten aus München gekommen und hätten einige kleine Flächen freigelegt. Ihr Fazit: Die Gemälde seien zu beschädigt und eine Restaurierung zu aufwändig und zu teuer. Dann habe sich jedoch Generalkonservator Prof. Dr. Egon Greipl der kunsthistorisch sehr be- deutsamen Klosterbibliothek angenommen. (...)



Donnerstag, 27. April 2006, 19.30 Uhr im Gäubodenmuseum:

Kastell und Friedhöfe der Spätantike in Staubing
Römer und Germanen auf dem Weg zu den ersten Bajuwaren


Vortrag von Archäologe Privatdozent Dr. Günther Moosbauer, Universität Osnabrück

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 1/2006



Mittwoch, 26. April 2006 - 250. Geburtstag von Mathias von Flurl
"Theilnehmender Menschenfreund und rein anhänglicher Staatsdiener" -
Der Straubinger Mathias von Flurl (1756-1823)


Eröffnungsveranstaltung zum Flurl-Jahr mit Vortrag von Dr. D.-M. Krenn, Archivdirektorin Straubing



19. April 2006
Geschichte der Gemeinde Pönning vergriffen
Aber: Neuauflage bereits wieder erhältlich


(hv). Das rasch vergriffene Buch "Die Geschichte der Gemeinde Pönning", verfasst von H. Haller und J. Schmaißer, ist wieder in einem Nachdruck lieferbar. Es kann zum Preis von 35 Euro bei Pfarrer J. Schmaißer, Pönning (Tel. 09423/665), bezogen werden.



19. April 2006
Biographie über Herzog Albrecht I. vor dem Abschluß
Vorstellung der deutschen Ausgabe in Straubing vorgesehen


(hv). Professor Dr. D.E.H. de Boer (Univ. Groningen/Holland) will in diesem Jahr seine umfangreiche Biographie über Herzog Albrecht I.: "In de leeuwekuil. Albrecht van Beieren (1334-1404) als Euro- pees vorst" abschließen. Die deutsche Ausgabe, die dann in Straubing vorgestellt werden soll, wird im Anschluss bearbeitet.



19. April 2006
Eresinger-Tafelbild findet Platz in der Michaelskirche
Auch Selpelius-Gemälde bedarf dringender Restaurierung

(hv). Nach fast dreijähriger Restaurierungsarbeit konnte Generalkonservator Prof. Dr. Greipl persönlich im Jan. 2006 das in den Werkstätten des Landesamts restaurierte Tafelgemälde von M. Eresinger "Die Speisung der 5000" an die Pfarrei St. Peter bzw. Michaelskirche übergeben. Der Lionsclub hat dankenswerterweise einen beträchtlichen Teil der Restaurierungskosten übernommen.

Der Historische Verein prüft derzeit mit dem Pfarramt St. Peter, Kirchenpfleger Hans G. Sax und Ver- einsmitglied B. Hartl, inwieweit eine Restarurierung des Gemäldes "Schlüsselübergabe an den hl. Petrus" (derzeit im Turm abgestellt und arg verwahrlost ) von dem Maler Selpelius technisch noch möglich ist. Nach Kostenschätzung werde man nach möglichen Sponsoren Ausschau halten.



19. April 2006
Restaurierungsarbeiten an der Schutzengelkirche vor Abschluß

(hv). Dank der großartigen Bemühungen von L. Burgmayer sind die Restaurierungsmaßnahmen in der Schutzengelkirche fast abgeschlossen. Restauratorische Maßnahmen stehen noch im Mönchschor, in der Sakristei, Gruft und auf dem Orgelchor (entsprechende Orgel und Gehäuse) aus. Wir bitten wei- terhin um wohlwollende monetäre "Schutzengelhilfe" auf das Konto Nr. 415 646 bei der Sparkasse Straubing-Bogen (BLZ 742 500 00).



19. April 2006
Hinweistafel für Dreifaltigkeitssäule eingelassen
Auch für die Geburtsstätte von Emanuel Schikaneder ist Tafel geplant

(hv). Vor der Dreifaltigkeitssäule wurde in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde eine Hinweistafel aus Granit in den Boden eingelassen. Der Text lautet: "Dreifaltigkeitssäule von der Bür- gerschaft 1704 gelobt, 1709 errichtet. Modell und Bekrönungsgruppe (Dreifaltigkeit) von dem Bogener Bildhauer Johann G. Frisch. Verkündigungsgruppe (Maria und Erzengel Gabriel) vom Salzburger Hof- bildhauer Michael B. Mandl. Erzengel Michael vom Straubinger Bildhauer Franz Mozhardt, Grossonkel des Komponisten Wolfgang A. Mozart".

Anlässlich des heurigen Mozart-Jahres soll auch in der Zollergasse alsbald eine Hinweistafel auf den dort geborenen Theaterdirektor Emanuel Schikaneder, den Schöpfer des Librettos zur "Zauberflöte" (1791), angebracht werden.



Mittwoch, 15. März 2006, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Jahreshauptversammlung 2006
mit Neuwahlen der Vorstandschaft


(hv). Die Einladung zur Mitgliederversammlung 2006 für das 107. Vereinsjahr liegt dem Rundschrei- ben (mit Tagesordnung) bei.


Die alte und neue Vorstandschaft des Historischen Vereins nach den Neuwahlen 2006 (v.l.): Schriftführer Stefan Maier, Schatzmeister Karl Bauer, 1. Vorsitzender Alfons Huber, 2. Vorsitzender Dr. Johannes Prammer sowie die beiden Kas- senprüfer Hans Agsteiner und Hans Horn.



Montag, 13. März 2006
Der neue Jahresbericht 106/2004 ist da...

(ah). Der Jahresbericht 106 (2004) wird in Kürze ausgeliefert - das und eine Menge anderer Neuig- keiten verkündeten die Vorsitzenden des Historischen Vereins, Alfons Huber und Johannes Prammer, bei der offiziellen Vorstellung des Jahresberichtes am 13. März 2006 im Straubinger Rathaus. Über den Inhalt des 433 Seiten starken "Zweipfünders" sei an dieser Stelle bereits verraten: Der "Neue" um- spannt die Bandbreite von Kelten und Germanen in Straubing über die Meisterwerke spätmittelalterlicher Sepulkralskulptur bis hin zum Hl. Albertus-Bilderzyklus in Oberaltaich. Dazu kommen etliche Rezensio- nen.

>>> mehr dazu in der Rubrik "Jahresbericht"



Dienstag, 21. Februar 2006, 19.30 Uhr, im Sparkassensaal:

“Der Dürer von Straubing – Ein Film von Peter Schanz”

(hv). Fast 500 Jahre lang wurde das farbig leuchtende „Moses-Fenster“ in der Straubinger Basilika St. Jakob dem Nürnberger Maler Wilhelm Pleydenwurff (gest. 1494) zugeordnet. Aufgrund neuester For- schungen, die der Kunsthistoriker Dr. Hartmut Scholz vom Freiburger „Corpus Vitrearum“ anstellte, konnten nunmehr die Entwürfe für dieses monumentale Glasfenster Albrecht Dürer (1471-1528) zuge- schrieben werden. Mehr dazu am 21. Februar um 19.30 Uhr im Saal der Sparkasse.

Erste Hinweise auf den vermeintlichen „Dürer von Straubing“ nahm der aus Paderborn stammende Fil- memacher Peter Schanz, selbst lange als Glasmaler tätig, zum Anlass einer 45-minütigen Filmdokumen- tation über die Restaurierung des Straubinger Moses-Fenster. Der Film zeigt den Aus- und Wiederein- bau des Moses-Fensters, alle wichtigen Restaurierungsmaßnahmen in der ausführenden Glasmaler- werkstatt (Peters, Paderborn) und informiert über Fragen der Glasrestaurierung.

In Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Straubing, der Sparkasse Straubing-Bogen, der Pfarrei St. Ja- kob und dem Historischen Verein für Straubing und Umgebung e.V. wird diese Dokumentation mit dem Titel „Der Dürer von Straubing. Die Restaurierung des historischen Moses-Fensters in der Ba- silika St. Jakob“ am Dienstag, den 21. Februar 2006, um 19.30 Uhr, im Saal der Sparkasse Straubing- Bogen (Zugang: Jakobsgasse) der Öffentlichkeit bei freiem Eintritt vorgestellt. Anwesend wird auch der Filmemacher Peter Schanz sein, um Fragen zum Film zu beantworten.



Mittwoch, 08. Februar 2006
Renaissancekeramik aus Straubing

Führung von Dr. Werner Endres, Regensburg, durch die Ausstellung im Gäubodenmuseum.
Treffpunkt: 19.30 Uhr im Foyer des Gäubodenmuseums

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2005



Mittwoch, 18. Januar 2006, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Neues vom ehemaligen Benediktiner-Kloster Oberaltaich

Vortrag mit digitaler Bildpräsentation von Studiendirektor a. D. Hans Neueder, Bogen.

>>> mehr dazu im Mitteilungsblatt 2/2005