HISTORISCHER VEREIN - ARCHIV 2011
 
Neuigkeiten und Termine
Die Veranstaltungen des Historischen Vereins finden in der Regel im Saal des Gäubodenmuseums Straubing, Fraunhoferstr. 9, oder im Saal der Sparkasse Straubing-Bogen (Eingang Jakobsgasse) statt. Termine und Ankündigungen sind auch der Tagespresse (Straubinger Tagblatt) und dem halb- jährlich erscheinenden, per Post an die Mitglieder zugestellten Mitteilungsblatt des Vereins zu ent- nehmen...
WER, WO, WANN, WAS??? - ARCHIV DES HISTORISCHEN VEREINS

                                                           2011


10. Januar bis 28. Februar 2011:
Gäubodenmuseum geschlossen!

(ms). Das Gäubodenmuseum in Straubing ist wegen dringlicher Baumaßnahmen vom 10. Januar bis 28. Februar 2011 geschlossen. Nachfragen sind an die Museumsleitung zu stellen unter Tel. 09421/9741-10.



Mittwoch, 19. Januar 2011 - ABGESAGT!!!:
Eishockey in Straubing – Geschichte und Geschichten
Vortrag von Journalist Willi Lüdeking/Straubing ENTFÄLLT wg. Erkrankung des Referenten

(hv). Straubing und Eishockey – das war Liebe auf den ersten Blick. Kein anderer Sport, keine andere Sportart konnte die Stadt und die ganze Region in den vergangenen 65 Jahren so in ihren Bann ziehen wie das schnellste Mannschaftsspiel der Welt. Willy Lüdeking, der die Geschichte des Eishockeysports in Straubing erforscht hat, blickt in seinem Vortrag zurück auf viele Höhepunkte, auf denkwürdige Partien und unvergessene Spieler in der Straubinger Eishockey-Geschichte.



01. Februar 2011
Böhm'sche Sammlung erworben!

Straubing. (hv) Der Kulturpreis der Sparkassenstiftung wurde 2010 von der Sparkasse in Höhe von 5000 Euro dankenswerterweise dazu gegeben, dass die Ansichtskarten-Sammlung des Landkreises in einem Umfang von rund 2500 Karten von dem Sammler Erwin Böhm für Verein und Museum erworben werden konnte. Der Verein hat damit nicht nur eine wertvolle heimatgeschichtliche Sammlung gesichert, sondern sich auch die Verpflichtung aufgeladen, das Material in absehbarer Zeit wissenschaftlich zu erschließen, lokal zu erfassen und der Forschung zugänglich zu machen.



01. Februar 2011
Weitere Hinweisschilder in Arbeit...

Straubing. (hv) Die frühere Aktion, an geschichtsträchtigen Häusern bzw. Denkmälern eine Hinweistafel mit erläuterndem Text anzubringen, wird fortgeführt. Tafeltexte werden derzeit vorbereitet für das Kompetenzzentrum (ehem. Franziskanerkloster), die mittelalterliche Fleischbank, Weinhaus Klarl und Geburtshaus von Ulrich Schmidl.



01. Februar 2011
Innenrestaurierung der Stiftskirche läuft an...

Straubing. (hv) Für die in diesem Frühjahr beginnende Innenrestaurierung der Stiftskirche St. Jakob und St. Tiburtius wird derzeit die umfangreiche, vorbereitende Schadens- und Maßnahmenkartierung abgeschlossen. Das behutsame Programm der Innenrestaurierung, abgestimmt mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Kirchenverwaltung, wurde bereits vorgestellt. Die Maßnahmen wurden insbesondere von der Restauratoren-Arbeitsgemeinschaft M. Bengler und P. Turek (Dingolfing) unter der Leitung des Architekten M. Nadler (Landshut) ausgearbeitet.



01. Februar 2011
Alter Weinstadel wird dendrochronologisch erfasst...

Straubing. (hv) Da in absehbarer Zeit eine Restaurierung des historischen städtischen Weinstadels mit seinem gewaltigen Dachstuhl in der Rosengasse, wozu rund 600 Kubikmeter Holz verbaut wurden, ansteht, wurde dem Verein von Unternehmer Th. Gerl und Architekt F. Bast eine dendrochronologische Untersuchung des Holzwerks zugesichert. Es wird interessant werden, welches Ergebnis eine solche Untersuchung in Bezug auf den am Gebäude angebrachten Wappenstein mit der Jahreszahl 1589 erbringen wird.



01. Februar 2011
Schlosskapelle St. Sigismund im Blickpunkt...

Straubing. (hv) Eine Begehung der Schlosskapelle mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde offenbarte nicht nur einen heruntergekommenen Zustand der Kapelle, sondern auch eine Ausstattung mit hervorragenden Gemälden. Es wurde vereinbart, dass eine Sicherung der Gemälde mit den Werkstätten des Landesamts abzustimmen ist. Gleichfalls sind die seinerzeit in den alten Schlachthof ausgelagerten Kirchenbänke alsbald wieder in die Schlosskapelle zurückzubringen.



01. Februar 2011
Fachmann/frau gesucht...

Straubing. (hv) Die ca. zehn spätmittelalterlichen Epitaphien (darunter einige Fragmente) konnten zwischenzeitlich auf das Gelände der Stadtgärtnerei verbracht werden. Im Frühjahr erfolgt eine genaue photographische Erfassung. Für die Textbearbeitung suchen wir noch einen Fachmann. Da sich eine Unterbringung im Bereich von St. Peter schwierig gestaltet, sucht der Verein nach einer anderen dauerhaften Sicherung dieser historischen Dokumente.



01. Februar 2011
Restaurierung der Liebfrauenkapelle...

Straubing. (hv) Die von Vereinsmitglied Theodor Seethaler gegründete „Stiftung St. Peter Straubing“ engagiert sich für die Restaurierung der Liebfrauenkapelle („Heil der Kranken“), um sie nach langer Schließung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Umfang der anstehenden Maßnahmen wird eine Ergänzung der Stiftungsmittel durch öffentliche Zuschüsse und private Spenden erforderlich machen.

Die dendrochronologische Auswertung des Dachstuhls erbrachte neue baugeschichtliche Erkenntnisse. Allerdings ist das Dach von starkem Moosbefall zu reinigen sowie das Vorhallendach über den Dürnitzl-Epitaphien zu sanieren. Ende September 2010 wurde eine Begasung des Kapellen-Innenraumes zur Bekämpfung des Holzwurmbefalles vorgenommen. Die erheblichen Kosten teilten sich die Stiftung und der Verein „Freunde von St. Peter“. Derzeit wird nach Möglichkeiten zur Sicherung des Altarfensters gesucht. - Diese Stiftung und ihre Arbeit verdienen in jedem Fall weitere Unterstützung (z. B. Aufstockung des Grundkapitals). Bei Interesse möchte man Kontakt unter Tel. 09421/6842 mit Vereinsmitglied Th. Seethaler aufnehmen.



01. Februar 2011
Schutzengelkirche braucht weiterhin Hilfe...

Straubing. (hv) Die von Vereinsmitglied Lutz Burgmayer geführte Schutzengelhilfe zugunsten der Schutzengelkirche (ehem. Franziskanerkirche) organisierte im abgelaufenen Jahr eine Ausstellung in den Seitenkapellen zu dem Thema „Schutzengel“ und besorgte auch die Drucklegung des Kurzführers: "Johannes Hamm: Der Hochaltartabernakel in der Straubinger Schutzengelkirche".

Für heuer stehen mehrere Aktivitäten an: Entwurf und Ausführung des Mittelfensters auf der Westseite (Empore), eine Verbesserung der Lichtverhältnisse in der Kirche sowie ein Neuanstrich der Westfassade der Kirche. So möchten wir weiterhin um wohlwollende monetäre „Schutzengelhilfe“ auf das Konto Nr. 415 646 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte bitten (BLZ 742 500 00), zumal eben auch die benachbarte Krönungskapelle unsere Hilfe braucht.



Mittwoch, 16. Februar 2011, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Jahreshauptversammlung 2011

(hv). Die Einladung zur Mitgliederhauptversammlung 2011 (mit Tagesordnung) liegt dem Mitteilungsschreiben bei.



Donnerstag, 24. März 2011, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Die Straubinger Fronveste - Ein Denkmal der Strafrechtsgeschichte
Vortrag von Professor Dr. Reinhard Heydenreuter, Archivdirektor a. D., München

Straubing. (hv) Bis zur Abschaffung der Folter und Abschaffung der Galgenstrafe im Königreich Bayern 1808 bildeten die in allen bayerischen Landgerichtsstädten stehenden Fronvesten den zentralen Ort für das Strafgerichtsverfahren. Hier befanden sich die Räume mit den Foltergeräten, in denen die „peinlichen“ Verhöre durchgeführt wurden, die seit dem späten Mittelalter ein zentraler Teil des Strafverfahrens waren. In Straubing als Regierungshauptstadt, wo die wichtigsten Strafrechtsfälle des Rentamts abgehandelt wurden, spielte die Strafrechtspflege, die für schwere Vergehen außer Hinrichtungen vor allem nur die Ausweisungen und Verstümmelungen als Strafe vorsah, eine zentrale Rolle in der Öffentlichkeit. Die Fronveste war bis ins 19. Jh. immer nur Untersuchungsgefängnis, von hier wurden die Delinquenten im feierlichen Zug zur öffentlichen Hinrichtung oder zum Pranger geführt.

Im Vortrag soll das Strafverfahren im Herzogtum und Kurfürstentum Bayern genauer geschildert werden, insbesondere die Einzelheiten der Folteranwendung. Dabei wird sich herausstellen, dass das Mittelalter noch vergleichsweise „human“ war, wenn man sich die seit dem 16. Jahrhundert immer schärfer werdende Strafrechtspraxis ansieht. Hexenprozess und Folter sind vor allem ein Produkt der Neuzeit und entspringen dem Rechtsverständnis eines eifrigen Juristenstandes, der europaweit, ob katholisch oder evangelisch, nach gleichen Maßstäben urteilte und den Landesherren ein „Herrschen durch Strafen“ ermöglichte. So stehen Folter und Grausamkeiten der Fronveste am Beginn der Neuzeit und nicht am Ende des Mittelalters!



Donnerstag, 12. Mai 2011, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Von Quellnymphen und Holzbeinen - Ausgrabungen in den Karpfenteichen beim Römerkastell Dambach am raetischen Limes
Vortrag von Univ.-Dozent Dr. Wolfgang Czysz, Bay. Landesamt für Denkmalpflege, Thierhaupten

Straubing. (hv.) Im Bereich des Limeskastells von Dambach bei Gunzenhausen haben sich in Folge unterliegender Tonschichten Holzstrukturen des Lagerdorfs im Boden erhalten. Beim Ausbaggern eines Karpfenteichs wurden über tausend römische Metallobjekte aus allen Bereichen des täglichen Lebens und Handwerkens geborgen. Um zu klären, aus welchem Kontext diese Funde stammen und wie die außerordentlich seltene Nassholzerhaltung zu deuten (und zukünftig zu erhalten) ist, wurde im Jahr 2008 eine Grabung durchgeführt. In unmittelbarer Nähe von Streifenhäusern wurde eine Quelle angeschnitten. Wenige Meter oberhalb konnte eine Holzstruktur freigelegt werden, die in mehreren Lagen mit Holzobjekten aufgefüllt war, darunter einem Dutzend Holzbeinen und Holzarmen von bis zu 73 cm Länge und anderen Votivobjekten. Solche Körperteile kennt man als sogenannte Genesungsvotive aus dem religiösen Brauchtum der Antike. Sie wurden für die erhoffte Heilung oder nach erreichter Genesung einer Gottheit, in Dambach einer Quellnymphe, geweiht. Der Fund zeigt in Vergleich mit ähnlichen Komplexen in Gallien den Ausschnitt eines Quellheiligtums, das zum ersten Mal einen Blick in das Volksbrauchtum der Provinzbewohner Raetiens gestattet.



Donnerstag, 02. Juli 2011:
Gotische und barocke Kirchen in Landshut
Kunsthistorische Exkursion in die Regierungs- und Residenzstadt Landshut unter der fachkundigen Führung von Studiendirektor Dr. Otto Schmidt/ Landshut

Straubing. (hv) Sicher, über St. Martin in Landshut weiß jeder, der für Kunst ein offenes Auge hat, einigermaßen Bescheid. Aber gerade für Interessierte aus der insgeheim noch immer konkurrierenden Herzogstadt Straubing müsste es spannend sein, einmal die sakrale Kunstlandschaft der Rivalin zu entdecken, und sei es nur überblicksweise. Da darf es also (wie in Straubing) bei der Gotik nicht bleiben, sondern es ist zumindest in zwei Beispielen auch das Barock einzubeziehen: die Klosterkirche von Seligenthal (mit Afrakapelle) und die Dominikanerkirche. Hierbei wird sich zeigen, wie unbekannt und unterschätzt beide Leistungen sind. Während diesen der Vormittag gilt, soll nachmittags zunächst die Pfarrkirche St. Jodok aufgesucht werden, als Vorbereitung für den Besuch von St. Martin. – Ziel der Führungen ist nicht, mit historischer Datenfülle aufzuwarten, vielmehr sei versucht, wichtige Zusammenhänge zum besseren Verständnis der ausgewählten Gotteshäuser herauszuarbeiten.

Fahrtkosten inclusive Führung: 20.- Euro pro Person – Selbstfahrer nicht möglich! Verbindliche baldige Anmeldung – nach Reihe des Eingangs! – an der Kasse des Gäubodenmuseums, Fraunhoferstr. 23, Tel 09421/9741-10 durch vorherige Einzahlung des Betrag in Höhe von 20.- Euro pro Person. Bei kurzfristiger Absage bzw. Nichtteilnahme ist eine Erstattung nicht möglich!



Donnerstag, 15. September 2011, 19.30 Uhr im Saal des Gäubodenmuseums:
Römische Wandmalereien in Straubing
Vortrag von Professor Dr. Renate Thomas, Archäologin, Römisch-Germanisches Museum Köln

Straubing. (hv) Auf dem Gelände des Römerparks wurde bereits 1899 im Südvicus ein Rechteckbau mit Apsis ergraben, der bei der Fortführung einer Lehrgrabung durch die Universität Köln im Jahre 2009 vollständig erfasst, untersucht und dokumentiert wurde. Dabei fanden sich erste Fragmente von römischen Wandmalereien. Bei den von der Stadtarchäologie 2010 fortgeführten Grabungen erwies sich, dass die Brandschicht zu einem großen westlich an den Raum angebauten Keller gehörte, der zum Großteil mit den abgeschlagenen Malereiteilen des Raumes verfüllt war.

Der Wandputz bestand, wie auch von dem römischen Architekten Vitruv beschrieben, aus einer mehrschichtigen Putzschicht, die in Freskotechnik bemalt wurde. Eine erste Beurteilung lässt nicht nur charakteristische Merkmale für eine Entstehung im späten 2. bis frühen 3. Jahrhundert erkennen, sondern auch ein differenziertes Dekorationssystem erwarten, das von mehrfach gerahmten Feldern mit floralen Dekorationselementen beherrscht wird. Der Vortrag will die Ergebnisse einer ausführlichen Beschäftigung mit den Fragmenten, die u. a. geometrische Muster, rote Weinreben und Volutenranken mit Blüten zeigen, vorstellen und damit eine neue Sicht auf die Wohnkultur in Sorviodurum eröffnen.



Donnerstag, 27. Oktober 2011, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
„Der deutsche Raffael“ - Zum Werk Johann Evangelist Holzers (1709-1740)
Vortrag von Dr. Josef Straßer, Oberkonservator, Die Neue Sammlung, München

Straubing. (hv) Der jung verstorbene Maler Johann Evangelist Holzer (1709-1740) gehört zu den großen Meistern des 18. Jahrhunderts. Er schuf großformatige Altarblätter, sakrale Gemälde, Porträts und grafische Blätter, aber auch beeindruckende Fresken und zahlreiche Fassadenmalereien. Bereits von den Zeitgenossen wurde er als Genie, als der „deutsche Raffael“ verehrt. Der Vortrag gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Einblick in Holzers vielseitiges Schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei seine grandiosen Zeichnungen, die häufig die einzigen Zeugnisse seiner verlorenen Malereien bilden. Daneben werden aber auch die neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen vorgestellt, die auch Holzers Frühwerk betreffen, etwa sein Altarbild in der Straubinger Schutzengelkirche.



Donnerstag, 17. November 2011, 19.30 Uhr, im Saal des Gäubodenmuseums:
Niederbayern, die bayerischen Teilungen
und die zeitgenössische Geschichtsschreibung

Vortrag von Dr. Stefan Dicker, Historiker aus München

Straubing. (hv) Nach einem kurzen Überblick über die bayerischen Teilungen und Wiedervereinigungen im Spätmittelalter stand im Vortrag die Frage nach den herrschaftsrechtlichen Grundlagen im Mittelpunkt, die Niederbayern über das Ende der Teilungen hinaus eine politische Größe bleiben ließen. Ein wichtiges Augenmerk liegt hier bei den niederbayerischen Landständen, die z. B. durch die Ottonische Handfeste von 1311 mehr Rechte als die oberbayerischen Landstände innehatten. So kam es insbesondere im 15. Jahrhundert immer wieder zur Opposition mit den oberbayerischen Landesherren wie etwa durch den Böckler- und Löwlerbund 1468/69 und 1491/92.

Den Hauptteil des Vortrags bildete jedoch die Darstellung der bayerischen Teilungen und der sich daraus ergebenden Konflikte in der Landeschronistik des 15. Jahrhunderts. Hier gehören unter anderen die niederbayerischen Geschichtsschreiber Hans Ebran von Wildenberg, Veit Arnpeck und Angelus Rumpler zu den bedeutendsten Vertretern. Sie konnten wichtige politische Entscheidungsprozesse aus unmittelbarer Nähe beobachten und teilweise sogar daran mitwirken. Die Werke der drei Chronisten zeigen, wie sich in wenigen Jahrzehnten ein bayerisches Landesbewusstsein entwickelte und wie die eingangs behandelten herrschaftsrechtlichen Grundlagen die Rolle Niederbayerns darin prägten.